Fátima und Umgebung

Stadt des Friedens

Geschichte

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Geschichte

Fátima, heutzutage als Stadt des Friedens und als «Altar der Welt» bekannt, ist eines der wichtigsten Sanktuarien des Marienkults der Welt. Obwohl Fátima ein Pilgerort und ein Ort der Zusammenkunft mit dem Geist, dem Leben und dem Glauben ist, beschränkt er sich aber nicht nur auf den spirituellen Aspekt.Die Region, in der die Stadt Fátima eingebunden ist, bietet unzählige kulturelle Möglichkeiten, historische und architektonische Denkmäler, Naturressourcen und weitere einzigartige Sehenswürdigkeiten. Diese konzentrierte Vielfältigkeit ist ein wesentliches Element, die der Region ihre eigene Identität verleiht und sie vom Rest des Landes unterscheidet.Nach einer Zeit der Entspannung, Spiritualität und der Zusammenkunft mit Gott ist Fátima aufgrund ihrer ausgezeichneten Lage ein idealer Ausgangspunkt für unterschiedliche Besichtigungen, unzählige Routen und Aktivitäten, sodass sicherlich für jeden Besucher etwas geboten wird. Wir geben hier lediglich einige Vorschläge, die wir auf folgende Art gliedern:
Die Route der Denkmäler, die Route der Burgen,  die Route der Natur, die Route der Strände.

Im Vorgebirge des Gebirges Serra D’Aire gelegen, befindet sich Fátima im Herzen Portugals. Der wirtschaftliche, künstlerische und kulturelle Reichtum, den die Araber nach ihrer Besetzung im 8. Jahrhundert ermöglichten, begann sich aufzulösen, was die christliche Wiedereroberung und die Vertreibung der Moslems aus Europa erleichterte. Eine Sage aus dieser Zeit erklärt den Ursprung des Namens Fátima.
Zu dieser Zeit kam hier eine von muslimischen Reitern begleitete Gruppe von Hofdamen vorbei, die von bewaffneten Christen, angeführt von Gonçalo Hermingues, überfallen wurde. Gonçalo Hermingues übergab die Gefangenen an D. Afonso Henriques und erhielt als Belohnung die Hand der Gefangenen namens Fátima, die schönste und feinste der Hofdamen, die er schließlich auch heiratete. Unglücklicherweise starb die junge Frau sehr früh. Verzweifelt suchte der Ehemann Trost im Kloster von São Bernardo in Alcobaça. Später ließ der oberste Pater des Klosters den Leichnam der jungen Frau zu einer in der Nähe erbauten Kirche bringen. Ab diesem Zeitpunkt hieß der Ort, an dem die Kirche errichtet wurde, Fátima.
In den folgenden Jahrhunderten wurde wenig über Fátima gesprochen, da es viel zu klein war, um überhaupt auf den Landkarten zu erscheinen. Bis zum Jahr 1917 lebte die Stadt von der Arbeit auf dem Feld (Weidewirtschaft, Landwirtschaft und Gewebeproduktion). Aber in diesem Jahr geschah etwas, was den Wendepunkt in der Geschichte von Fátima kennzeichnete: die Erscheinungen von Fátima vor den Hirtenkindern.
Ungefähr 1 Km von Fátima liegt Aljustrel, ein kleines Dorf, in dem die Hirtenkinder geboren wurden (Lúcia 22. März 1907, Francisco 11. März 1908 und Jacinta 10. März 1910). 2 Km westlich von Fátima erstreckt sich eine der vielen Senkungen, die sogenannte Cova-da-Iria, der Ort, an dem den Sehern die Hl. Jungfrau Maria erschienen ist. Es war ein ländlicher Besitz, der den Eltern von Lúcia gehörte.
Im Jahr 1919 wurde eine kleine Kapelle zu Gedenken an die Erscheinungen (Capelinha das Aparições) gebaut und der Ort, an dem sich die Statue der Hl. Jungfrau Maria befindet, kennzeichnet genau die Stelle, an dem sich die kleine, nur etwa 1 m hohe Ölmühle befand, über der die Erscheinungen am 13. Mai, im Juni, Juli, September und Oktober 1917 auftraten. Der Bau dieser kleinen Kapelle war die Erfüllung der Bitte der Hl. Jungfrau Maria: „Ich möchte, dass hier eine Kapelle zu meinen Gedenken erbaut wird!“

Fátima Öffnungszeiten Messen Aktivitäten des Sanktuariums Konsultieren Sie
www.santuario-fatima.pt

Völkerkundliches Museum:
 Ausgezeichnete völkerkundliche Sammlung, die das Leben und die Sitten der Region beschreibt.
Öffnungszeiten: 10.00 bis 13.00 und von 15.00 bis 19.00 Uhr
Dienstags geschlossen
Tel.: 249 532 828

Museum der sakralen Kunst und Völkerkunde:
Es enthält circa 3000 Stücke sakraler Kunst und völkerkundliches Material in einer Sammlung mit künstlerischem und kulturellem Wert. Das Museum veranschaulicht die Religiosität des portugiesischen Volkes, die Verbreitung des Christentums unter den Völkern und die Begegnung mit den Kulturen und Religionen der Welt.
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, von 10.00 bis 19.00 Uhr
1. November bis 31. März, von 12.00 bis 17.00 Uhr
Montags geschlossen

Museu de Cera (Wachsmuseum) von Fátima:
 Die Geschichte der in Fátima stattgefundenen Ereignisse wird durch 30 Szenen mit Wachsfiguren dargestellt.
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, von 9.30 bis 18.30 Uhr
1. November bis 31. März, von 10.00 bis 17.00 Uhr.
Tel.: 249 539 300

Museum über das Leben Christi (Museu da Vida de Cristo)
Mehr als 200 Wachsfiguren sind auf 33 Szenen verteilt - die Anzahl der Szenen entspricht den Lebensjahren Jesus - und stellen einige der wichtigsten Momente im Leben Christi und des christlichen Glaubens dar.
Öffnungszeiten: 9.00 bis 19.00 Uhr
Tel.: 249 530 680

Museu von Fátima- 1917 Aparições (Erscheinungen):
Dieses Museum möchte einen Einblick der Erscheinungen von Fátima über eine Licht- und Toninszenierung sowie über Spezialeffekte geben, die die 31 Figuren mit traditionellen Trachten aus der Region in Szene setzen.
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, von 9.00 bis 19.00 Uhr
1. November bis 31. März, von 9.00 bis 18.00 Uhr.
Tel.: 249 532 858

Der Raum dieses Sanktuariums wurde mit dem Bau von kleinen Monumenten erweitert, die auf irgendeine Art diesen ganzen Kontext der Glaubensbewegung, die sich ab 1917 bemerkbar machte, Glaubwürdigkeit verleiht.
1928 begann der Bau der Basilika im neobarocken Stil. Die Basilika ist vor allem durch die Botschaft der Hl. Jungfrau Maria an die Seher geprägt, und hier sind auch die drei Hirtenkinder beerdigt. Aber es gibt weitere Sehenswürdigkeiten: die Säulenhalle, die kleine Kapelle ‘Capelinha das aparições‘ aus dem Jahr 1919, die Kapelle von Lausperene und die Kapelle ‘Capela de Reconciliação‘ und die Kirche ´Igreja da Santíssima Trindade‘, die vom griechischen Architekten Alexandros Trombazis erbaut und im Oktober 2007 hinsichtlich des 90. Jahrestages der Erscheinungen eingeweiht wurde; sie verfügt über 40.000 m² und circa 9.000 Sitzplätze und ist somit das viertgrößte Gotteshaus der Welt; außerdem kann man noch das hohe Kreuz (Cruz alta) und das Denkmal zur Mauer von Berlin besichtigen; ein Betonbruchstück, das an das in Fátima versprochene Eingreifen Gottes beim Zusammenbruch des Kommunismus erinnert.

Das sind „Räume“, die den Triumph der spirituellen Würde über den egoistischen Begriff von Macht symbolisieren, der zur Zeit des Jahres 1917 vorherrschte.
Es gibt außerdem noch eine große Anzahl an zusätzlichen Plätzen entlang dem Landweg, den die Hirtenkinder immer nahmen, wenn sie sich von ihrem Heimatort Aljustrel zur ‘Cova Da Iris‘ begaben, dem Ort des Sanktuariums.
Hinter dem Haus von Lúcia befand sich der Brunnen der Hirtenkinder, der Ort, an dem die 2. Erscheinung des Friedensengels stattfand. Der Weg, auf dem die Hirten liefen, heißt heute ‘Via Sacra‘ (Heiliger Weg). Hier trifft man auch auf den Ort ‘Loca do Cabeço‘, an dem die 1. und die 3. Erscheinung des Engels stattfand.
Zwischen der 8. und 9. Station befindet sich der Ort Valinhos, an dem die Gottesmutter im Jahr 1919 zum 4. Mal erschienen ist. Bei dieser Odyssee durch Fátima kann man schließlich noch die Igreja Paroquial (Pfarrkirche) von
Fátima, in der die Seher getauft wurden, besichtigen. 

In Verbindung mit dieser realen Umgebung der Geschichte von Fátima können Sie ebenfalls das Haus der Hirtenkinder in Aljustrel besichtigen: Im Haus von Lúcia und der Familie Mato sind noch die ganzen Möbel sowie die häuslichen Gebrauchsgegenstände und persönlichen Gegenstände erhalten. Am Ende des Gartens von Lúcia befindet sich der Brunnen, an dem der Engel zum 2. Mal erschienen ist.

Fátima und Umgebung

Conhecer os Arredores

Es sind in der Region unzählige Nationaldenkmäler von großem historischen und architektonischen Interesse vorhanden, von denen einige von der UNO sogar als Welterbe angesehen werden. Wir möchten folgende Denkmäler besonders erwähnen:

Mosteiro da Batalha (Kloster von Batalha)
 
Nur 19 Km von Fátima, auch als Kloster von Santa Maria da Vitória bekannt, ist eines der größten gotischen Denkmäler von Portugal, im spätgotischen Stil oder im Stil Flamboyantgotik erbaut und mit manuelinischer Einrichtung, die an das Epos der portugiesischen Entdeckungen erinnert, das aus dem 14. Jahrhundert stammt und als «Wunder der Welt» angesehen wird…).
Hervorzuheben und ebenfalls ein Besuch Wert, ist das Besucher- und Informationszentrum über die Schlacht von Aljubarrota.

Mosteiro de Alcobaça (Kloster von Alcobaça)
40 Km von Fátima, auch als Real Abadia de Santa Maria von Alcobaça bekannt, ist ein Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert und seit der Gründung der portugiesischen Nation aufgrund seiner künstlerischen und architektonischen sowie seiner außergewöhnlichen historischen Bedeutung eines der sinnbildlichsten portugiesischen Denkmäler; außerdem wird es als das ursprünglichste und imposanteste Kloster der Zisterziensermönchen in ganz Europa angesehen.

Convento de Cristo (Christuskloster) in Tomar
35 Km von Fátima, berühmt für seine Verbindung zum Orden der Tempelritter; besonders hervorzuheben ist das ‘Janela do Capítulo‘ (Fenster des Kapitelhauses), das das bekannteste Beispiel der manuelinischen Architektur ist.

Die zahlreichen mittelalterlichen Dörfer und Burgen, die wir in der Region und ganz in der Nähe von Fátima antreffen, sind erfüllt von Geschichte, Legenden und Traditionen.

Castelo von Ourém
Nur 12 Km von Fátima entfernt, auch als Paço dos Condes von Ourém bekannt, befindet sich die Burg oberhalb des mittelalterlichen Dorfes in einer exponierten Lage und wird als einer der schönsten portugiesischen Burgen betrachtet.
Das mittelalterliche Dorf Abdegas wurde von D. Afonso Henriques zurückerobert und gehörte zur Grafschaft vom Grafen Nuno Álvares Pereira. Hier ist immer noch die Geschichte lebendig, die mit Fátima verbunden ist: Eine maurische Prinzessin namens Fatema verliebte sich in den tapferen Tempelritter Gonçalo Henriques, bekehrte sich zum Christentum und nahm dann den Namen Oureana an, von dem der aktuelle Name des Dorfes Ourém abstammt.

Castelo von Leiria
23 Km entfernt, wird als bestes Beispiel für die Umgestaltung eines Schlosses in eine Residenz betrachtet; eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die weitere architektonische, historische und archäologische Attraktionen zu bieten hat.

Castelo von Porto-de-Mós
Sinnbildlich und auf einer Anhöhe errichtet, ist die Burg auch als Castelo de D. Fuas Roupinho bekannt; unsterblich durch die Erwähnung in den Versen von Camões und in der Sage von Nazaré.

Castelo von Óbidos
Als eines der 7 Wunder von Portugals angesehen, ist die Burg ein Beispiel einer mittelalterlichen Festung in Portugal; errichtet auf einem kleinen Berg, ursprünglich am Ufer gelegen, dominiert sie die Ebene und schließt das gesamt Dorf ein. Das Dorf hat seine mittelalterlichen Charakteristika so erhalten, dass es fast wie ein Bühnenbild wirkt.

Wenn sich Ihr Interesse mehr auf die Entdeckung unserer Küste konzentriert, werden Sie nicht sehr weit von Fátima einige der schönsten und malerischsten Strände von Portugal antreffen, wie S. Pedro de Moel, Vieira, Pedrogão. Besonders erwähnenswert sind die folgenden Strände:

Nazaré
Dieser Strand wird als einer der typischsten Strände betrachtet; ein Fischerstrand, voller Sagen und Traditionen. Oberhalb der Steilküste, auf dem sogenannten «Sítio», befindet sich die Kirche ‘Igreja de Nossa Senhora de Nazaré‘ und ein Sanktuarium. Dieser Ort wird als eines der größten Pilger- und Marienkultzentren von Portugal betrachtet und schließt auch die Wallfahrtskapelle ‘Ermida da Memória’ ein, die zur Erinnerung an das Wunder von D. Fuas Roupinho erbaut wurde.

S. Martinho do Porto
Mitwunderschönen Bucht, sanftem Meer und optimalen Bedingungen, um Wassersport zu betreiben.

Wenn Ihr Besuch nicht nur der Kultur gewidmet ist, sondern Sie den Kontakt mit der Natur suchen, entdecken Sie, was unsere Region zu bieten hat und wodurch sie sich von jeder anderen Region Portugals unterscheidet und hervorhebt.

Der Naturpark der Gebirges Serra d’Aire und Candeeiros
Ein ungefähr 39.000 Hektar geschütztes Gebiet, eingebunden im Kalkmassiv Estremenho, das die beiden Gebirge, von denen der Naturpark seinen Namen erhielt und die Ebenen von Santo António und von São Mamede einschließt, wird als bedeutendstes Kalkgebiet von Portugal angesehen. Im Laufe der Zeit haben die natürlichen Elemente über geomorphologische Prozesse die Felsen geformt, vor allem die aus Kalkgestein, und dadurch entstanden die mehr als 1.500 Grotten. Wir heben folgende Naturschätze hervor:

Die Grotten
von Mira d’Aire, die im Jahr 2010 als eines der 7 Naturwunder von Portugal ausgezeichnet wurden, die Grotten von Moeda, Alvados und Santo António, die Millionen Jahre alte Schätze und Schönheiten enthüllen.

Naturdenkmal ’Pegadas dos Dinossauros’ (Fußabdrücke der Dinosaurier)
Mitten im Naturpark befindet sich die längste Strecke der Welt mit Fußabdrücken von Dinosauriern! Im östlichen Einzugsgebiet des Gebirges ´Serra de Aire´, 10 Km von Fátima, befindet sich die paläontologische Fundstelle der Fußabdrücke von Dinosauriern im Steinbruch ´Pedreira do Galinha´. Diese bemerkenswerten Funde aus der mittleren Kreidezeit (die ca. 175 Millionen Jahre alt sind) umfassen nicht nur die weltweit ältesten und längsten Spuren von Sauropoden, sondern auch die Zeugnisse -außergewöhnlich gut erhalten - von einigen der größten Landtiere, die jemals auf der Erde gelebt haben.
www.pegadasdedinossaurios.org

Ökopark der Sinne von Pia do Urso
Nur 9 Km von Fátima entfernt, ist der Park Pia do Urso voller Geschichte und bietet den Besuchern eine wirklich bezaubernde Naturlandschaft, in der man die wunderschöne Restaurierungsarbeit der typischen Wohnhäuser dieser Bergregion bewundern kann, bei denen Stein und Holz als Hauptmaterialien verwendet wurden.
In diesem restaurierten Dorf befindet sich auch der erste ÖKOPARK DER SINNE, der für die blinden Menschen von Portugal bestimmt ist, und von einem Fußweg begleitet wird und aus verschiedenen interaktiven und vergnüglichen Stationen besteht. Entlang des Weges können unterschiedliche geologische Formationen, die sogenannten «pias» betrachtet werden, an denen früher die Bären Wasser tranken, wovon der Name «Pia do Urso» herrührt.
www.piadourso.com

-Verbunden mit dem Abenteuer- und Naturtourismus gibt es in der Region spezialisierte Unternehmen, die Abenteuer und verschiedene Aktivitäten wie Kart-Rennen, BMX-Touren, Bogenschießen, Paintball, Geländewagen-Touren, Reiten etc. organisieren. Wir möchten noch den FunPark – Kartrodomo von Fátima hervorheben, nur 5 Km vom Zentrum der Stadt am Fuß des Gebirges Serra d’Aire, in dem man eine Welt voller Abenteuer entdecken kann, von Karts über weitere Aktivitäten im Freien wie Klettern, Slide, Rappel etc.
Für weitere Informationen besuchen Sie die Websites:

www.funpark.pt
www.templar.pt
www.aventura.pt
www.ribatejodigital.pt

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